Endlich Schluss mit rauchen – Möglichkeiten und Tipps zur Abgewöhnung

Raucher sind inzwischen deutschlandweit auf dem Rückmarsch. In vielen Einrichtungen und sozialen Treffpunkten ist das Rauchen staatlich untersagt. Wo vorher in Krankenhäusern das Rauchen verboten war, sind jetzt auch Gaststätten, Bahnhöfe und Diskotheken zur rauchfreien Zone erklärt worden. Nicht nur die Rücksichtnahme auf Nichtraucher, sondern auch die gesundheitlichen Risiken des Rauchens und der hohe Preis für Tabak sind Auslöser für den endgültigen Verzicht auf Nikotin.

Aller Anfang ist schwer

Rauchen zählt neben Alkohol- und Drogenkonsum zu den häufigsten Suchterkrankungen. Dabei ist es nicht wichtig, ob man drei oder dreißig Zigaretten am Tag raucht. Tut man es regelmäßig, ist man mindestens suchtgefährdet beziehungsweise bereits nikotinabhängig. Möchte man sich das Rauchen abgewöhnen, so gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste Variante ist, gezielt für immer aufzuhören und die daraus folgenden Entzugserscheinungen in Kauf zu nehmen. Eine zweite Variante ist es, die Entzugserscheinungen mit diversen Entwöhnungspräparaten wie zum Beispiel Nicotinell auszugleichen.

Ganz oder gar nicht – der Weg ist das Ziel

“Ich will weniger rauchen!” ist ein guter Anfang. “Ich höre sofort auf!” ist besser. Sich das Rauchen langsam abzugewöhnen, macht wenig Sinn. Solang man mit der geliebten Zigarette, Zigarre oder Pfeife zu tun hat, besteht auch die Gefahr, doch lieber morgen mit dem Reduzieren anzufangen. Bei diesem System häufen sich die Rückfälle. Mit Nikotin-Ersatz-Präparaten lassen sich die Entzugserscheinungen bei sofortigem Stop relativ gut ertragen. Wenn man den Besuch bei rauchenden Freunden und Bekannten meidet, Durchhaltevermögen hat und vor allem körperliche Besserung mit jedem Tag erfährt, schafft man es auch. Nach einem rauchfreien Monat ist der typische Raucherhusten fast völlig verschwunden. Der CO2-Gehalt im Blut ist merklich gesunken. Alternativ-Gewohnheiten sind gefunden, die den Griff zur Zigarette ersetzen. Die körperliche Fitness und Belastbarkeit ist größer als zuvor.

Fazit

Man spart nicht nur eine Menge Geld, wenn man das Rauchen aufgibt. Auch die Gesundheit wird maßgeblich geschont. Gleichgesinnte in Internetforen und Selbsthilfegruppen geben Unterstützung in besonders harten Momenten.

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